• Influencer und Blogger müssen es ab sofort aufklären

    Es ist Mode, Mode zu zeigen. Dafür kassieren mittlerweile unzählige sogenannte Blogger nicht nur die zu zeigenden Produkte der Hersteller und Händler, die positiv beworben wird, sondern die damit in Verbindung stehenden Geldleistungen.

    Weil der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) hierin nun bei einer Bloggerin den gerichtlichen Weg bestritt und forderte, das Bewerben von Waren und Dienstleistungen klar gekennzeichnet müsse, erlies das Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung.

    Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Bewerbung von Produkten, wenn auch nur als Modetipp oder Empfehlung aufrgund der eigenwirtschaftlichen Interessen des Bloggers nicht mehr unabhängig zu bewerten ist. Es muss davon augegangen werden, dass Meinungen gebildet werden, die nicht der Persönlichkeit des Bloggers entsprechen, sondern durch die Marktwirtschaft beeinflusst werden und somit den Verbraucher nachhaltig beeinflussen. Das sah das Gericht ähnlich.