• Bilder, Musik und Zitate in sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. Urheberrecht

    Bilder, Musik und Zitate in sozialen Netzwerken wie Facebook und Co

    Immer wieder stellen Nutzer von sozialen Netzwerken wie Facebook, studiVZ, schülerVz und naderen Bilder, Musikstücke. Links und Zitate in ihr Profil und somit für Millionen andere Nutzer sichtbar zur Verfügung. Dabei wird vom Verbraucher nicht berücksichtigt ob es sich um ein Bildrecht, Musikrecht, Videorecht oder Recht von geistigem Eigentum handelt.

    Grundsätzlich gilt, dass Vervielfältigen oder Nutzen eines Bildes, Video, Musikstück, Zitat oder Vers, ist nur dann erlaubt, wenn es dem Veröffenlticher selbst gehört. Ansonsten nennt man dies Urheberrechtsverletzung und kann per Rechtsanwalt abgemahnt werden. Die Kosten hierfür beginnen mit dem Anwaltshonorar bei rund € 750,- und gehen bei mehrfachen Urheberrechtsverletzungen gerne mal bis € 2.000,-. Hinzu kommen Schadenersatzforderungen des Rechteinhabers.

    Um diesen "Schock" per Post nicht zu bekommen, sollten Sie beachten, dass Sie und Ihre Familie keine Urheberrechte verletzen, sondern wenn Sie schon von sich erzählen wollen und Bilder, sowie Musikstücke anderen zugänglich machen wollen, sollten es die eigenen Aufnahmen sein.

    Zu beachten gilt auch, dass selbst bei einem selbst gedrehten Heimvideo die musikalische Untermalung eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Also auch hier entweder selbst Gitarre spielen oder am besten auf musikalischen Hintergrund verzichten.

    Wir hören immer wieder dass dei allgemeine Rechtsauffassung eine ganz andere ist. Dennoch geben wir zu denken, dass derjenige, der etwas erfunden, fotografiert, gemalt oder komponiert hat, das alleinige Recht hat, seine Werke zu vervielfältigen und auch alleine das Recht an der Verbreitung hat.

    Zum Beispiel: Bei Filmen im Fernseher oder im Kino, Dokumentationen und Unterhaltungssendungen sind die eingespielten Lieder im Hintergrund urheberrechtlich geschützt und durften nur nach Genehmigung des Rechteinhabers genutzt werden. In der Regel sind hierfür Nutzungs- oder Lizenzgebühren zu entrichten und nicht, wie viele denken, selbstverständlich.

    Soziale Netzwerke, so hat gerade der EUGh (Europäische GErichtshof) entschieden (AZ C-360/10 vom 16.02.2012), dass der Anbieter von sozialen Netzwerken nicht verpflichtet ist die Urheberrechte für jedes Profil zu prüfen oder mit Filtern zu versehen.

    Somit ist als Fazit zu vesrtehen, dass jeder Nutzer in sozialen Netzwerken wie Facebook, studiVZ, SchülerVZ, XING und andere, selbst für die Inhalte verantwortlich ist. Und wenn es den User viel Geld kosten wird. Deshalb meiden Sie bitte grundsätzlich Inhalte zu veröffentlichen, die Sie selbst nicht angefertigt haben.